Küchenplanung: Eine Küche, die passt wie angegossen

am 07.02.2018 von Redaktion

Die Ansprüche an eine neue Küche sind vielfältig. Sie soll praktisch sein, aber auch schön und vor allem soll sie den persönlichen Bedürfnissen in jeder Hinsicht gerecht werden. Um wirklich alles bei der Küchenplanung zu bedenken bedarf es professioneller Beratung. So bekommt Ihre Küche ein durchdachtes Design, hochwertige Materialien und smarte Geräte für Ihre individuelle Lösung, die kaum einen Küchenwunsch offen lässt.

Mit durchdachter Küchenplanung zur Traumküche.

Gut Beraten zur Traumküche

Damit die neue Küche auch wirklich zur Traumküche wird, lohnt es sich bei der Küchenplanung auf professionelle Beratung zu setzen. Denn Fehler in der Planung lassen sich später oft nur durch aufwendige und kostspielige Maßnahmen beheben. Als erstes wird Ihr Berater daher mit Ihnen klären, wie viel Platz überhaupt zur Verfügung steht, wo Wasser und Stromanschlüsse liegen und wie hoch das Budget ist.

Die Küche in Bestform

Oft ist die Küchenform schon durch die Raumgröße und den Grundriss vorgegeben. Ob einzeilig, zweizeilig, L- oder U-förmig, jeder dieser Grundrisse bietet Vor- und Nachteile. Durch intelligente Planung kann nicht nur ein Maximum an Stauraum und Arbeitsfläche erreicht werden, auch die Arbeitsabläufe in der Küche lassen sich so optimieren.

Intelligente Planung schafft einfache Arbeitsabläufe. So kocht es sich entspannt.

Ergonomische Küchenplanung

Das sogenannte Arbeitsdreieck – auch magisches Dreieck – sollte in der Küchenplanung jedenfalls berücksichtigt werden. Dabei handelt es sich um ein gedachtes Dreieck zwischen Spüle, Kühlschrank und Herd. Zwischen diesen Arbeitsbereichen sollten jeweils nicht mehr als zwei Armlängen liegen, um die Wege beim Arbeiten in der Küche möglichst kurz zu halten. Um genügend Platz für Vorbereitungsarbeiten zu haben, sollte zwischen Herd und Spüle eine Mindestarbeitsfläche von 80 cm eingeplant werden. Ein weiteres wichtiges Maß in der Küche ist die Arbeitshöhe: Diese richtet sich nach der Körpergröße des Benutzers und liegt bei 15 cm unter der Ellenbogenhöhe. Häufig benutzte Utensilien sollten ihren Platz in der ergonomischen Küche stets auf Arbeitshöhe finden.

Geschlossen oder offen – das ist hier die Frage

Küchenplanungen der letzten Jahre zeigen: Die offene Wohnküche liegt derzeit klar im Trend. Sie ist entweder mit dem Essbereich oder dem gesamten Wohnbereich verbunden und fördert die Kommunikation: Die Familie oder Freunde können beim Kochen zusehen oder helfen. Und auch die Kinder im Wohnbereich sind so immer im Blick. Um Küchengerüche zu vermeiden, empfiehlt sich eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Sie transportiert Abluft nach außen und sorgt für geruchsfreie Frischluft. Wenn es Ihnen wichtig ist, dass man hinter dem beim Kochen verursachten Chaos die Türe zumachen kann, dann sollten Sie sich lieber gegen den Trend und für eine geschlossene Küche entscheiden.

Entscheiden Sie sich schon vor der konkreten Küchenplanung für einen offenen oder geschlossenen Raum.

Ein Plätzchen zum Sitzen

Ob offene Küche oder geschlossene, wenn es das Raumangebot zulässt, sollten Sie eine Sitzgelegenheit einplanen. Ein Tisch mit Stühlen fördert die Kommunikation und lässt sich auch als erweiterte Arbeitsfläche gebrauchen. Stilvoll ist auch ein Tresen mit Hockern. Dieser schirmt die Küche nicht nur vor Blicken ab, sondern lockert auch die Atmosphäre und lädt zum Verweilen ein.

Reif für die Kochinsel

Eine Kochinsel ist oft eine elegante Lösung, um in einer offenen Küche eine gewisse Trennung zwischen Küche und Wohnbereich zu erreichen. Sie bietet zusätzliche Arbeitsfläche und Stauraum und ermöglicht es mehreren Personen, gleichzeitig in der Küche zu arbeiten. Vorausgesetzt es ist ausreichend Platz vorhanden. Laut Experten lassen sich bereits ab einer Raumgröße von 15 m2 kleine Kücheninseln realisieren. Darunter kann man sich mit einer Kochhalbinsel behelfen. Diese können bereits ab einer Raumgröße von 10 m2 in die Küche eingeplant werden. Idealerweise befinden sich zwischen Kochinsel und Küchenzeile zwischen 120 und 150 cm Abstand.

Die Form der Küche ist entscheidend und sollte schon bei der Grundrissplanung bedacht werden.

Materialwahl

Achten Sie bei der Wahl der richtigen Materialien nicht nur auf die Optik. Oberflächen sollten leicht zu reinigen und robust gegen Wasser und Hitze sein. Vor allem bei der Arbeitsplatte ist es wichtig sich genau zu überlegen, welches Material Ihren Ansprüchen gerecht wird. Sie haben die Wahl zwischen Holz, Keramik, Naturstein, Kunstharzen, Beton, Edelstahl und mehr. Die verschiedenen Lösungen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Wasser, heiße Töpfe und scharfe Messer, sondern auch in ihrem Pflegebedürfnis.

Bedenken Sie den Standort Ihrer Geräte bereits in der Küchenplanung.

Der richtige Geräte-Mix

Welche Geräte benötigen Sie in Ihrer Küche und wo werden sie am besten platziert? Haben Sie sich für eine offene Küche entschieden, wählen Sie leise Küchengeräte. Sie möchten schließlich nicht ständig das Rattern des Geschirrspülers oder das Surren des Kühlschranks im Ohr haben. Sparen Sie nicht an einem modernen, leistungsstarken Dunstabzug. Mikrowelle und Backofen werden idealerweise in Augenhöhe eingebaut. Lassen Sie zudem ausreichend Platz zwischen Kühlschrank und Herd, sonst erhöht die Hitze des Herdes den Stromverbrauch Ihres Kühlschranks.

Ins rechte Licht gerückt

Ihre Traumküche braucht Licht. Mit einer zentralen Deckenleuchte ist es da nicht getan. Vor allem der gesamte Arbeitsbereich muss gut ausgeleuchtet sein. Dafür eignen sich beispielsweise LED-Lichtbänder an der Unterseite von Wandschränken. Wer einen Essbereich in seine Küche integriert hat, sollte diesen ebenfalls separat beleuchten, zum Beispiel mit ein paar schönen Hängeleuchten.

Design und Farbe

Damit Sie viele Jahre Freude an Ihrer Küche haben, ist es ratsam auf zeitloses Design und dezente Farben zu setzen. Toben Sie sich lieber bei den Küchenaccessoires oder der Wandfarbe aus. Die Wand lässt sich nämlich leicht neu streichen, wenn Sie sich an ihr sattgesehen haben. Bei den Küchenfronten ist das nicht so ohne weiteres möglich.

Küche gut alles gut

An Ihrer Traumküche sollen Sie viele Jahre Freude haben. Es lohnt sich also im Vorfeld Zeit in die Küchenplanung zu investieren. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten und geben Sie sich nicht mit dem erstbesten Planungsentwurf zufrieden. Dann kochen Sie zu guter Letzt in einer Küche, die genau zu Ihnen passt.


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