Fertighaus oder Massivhaus – der ultimative Faktencheck

am 23.04.2018 von Redaktion

Fertighaus oder Massivhaus ist für jeden mit konkreter Bauabsicht eine zentrale Anfangsfrage. Mit den Antworten von Experten, zweiten Meinungen und guten Ratschlägen wiegt man das Für und Wider mehrfach gegeneinander ab. Und am Ende ist man erst nicht klüger und alles geht von vorne los. Oder doch?

Fertighaus oder Massivhaus. Konventionelle Bauweisen oder Architektur in Holz?

Wer den Entschluss fasst, ein neues Haus zu bauen, kommt an den üblichen Vorurteilen einfach nicht vorbei. Und da es viele vorgefasste Meinungen gibt, die zumeist darauf hinauslaufen, dass konventionell gebaute Häuser individueller, aber auch zeitaufwändiger und teurer als Fertighäuser sind: Die Antwort ist in Wahrheit wesentlich vielschichtiger und dank rasanter, technologischer Entwicklungen tatsächlich laufend neu zu bewerten. Unser Faktencheck legt die wichtigsten Argumente für und gegen „Massivhaus““ (Alle Nassbauweisen: Ziegel, Beton, Blähton und ähnliches) versus Fertighaus (ökologische Trockenbauweise in Holz) auf den Tisch und räumt mit Vorurteilen auf.

Maßgeschneidert gibt es nur vom Architekten und Baumeister: Teilweise richtig!

Heute werden sowohl Fertighäuser oder Massivhäuser meist vom Architekten geplant und dann entweder herkömmlich an Ort und Stelle aufgebaut oder eben computergesteuert in hochmodernen Fertigungsanlagenvorgefertigt und in exakt geplanten Montageschritten auf der Baustelle montiert. Beim Bau eines Fertighauses wählen Sie also entweder aus einer unglaublichen Vielfalt verschiedener bewährter Wohnkonzepte und finden mit individuellem Feinschliff die perfekte Lösung. Oder Sie lassen Ihr Traumhaus unabhängig von der Bauweise bei Zenker nach eigenen Vorstellungen gegen ein faires Honorar planen und entscheiden erst im zweiten Schritt wer und wie ihr Haus gebaut werden soll.
Pluspunkt: Wird ihre Planung dann auch von Zenker gebaut erstatten wir Ihnen 100% der Planungskosten!


Manche Fertighausanbieter sind auf individuelle Planungen spezialisiert. Nachfragen zahlt sich hier oft aus.

Bauen für Generationen

Überlegen wir gemeinsam: Wenn eine Baufamilie im Alter von etwa 30 Jahren mit einem Kleinkind von 3 Jahren ans Abenteuer eigenes Haus geht und das Wunschhaus hält 100 Jahre: Die Bauherren selbst wären dann 130 Jahre, das Kleinkind 103 Jahre, hätte selber schon wieder Kinder und Enkelkinder! Doch egal ob Sie ein Fertighaus oder Massivhaus wählen, es kommt darauf an wie diese ausgeführt wird. Beide Bauweisen haben eine lange Tradition. Sowohl Häuser welche aus Rohstoffen wie Kalk, Ton oder Kiesel (Massivhäuser) bestehen, als auch Holzfachwerkhäuser (Fertighäuser) erreichen ein Lebensalter von 300 Jahren und mehr. Fakt ist: Ein modernes Zenker Fertighaus hält bei richtiger Pflege nahezu unbegrenzt und damit für Generationen!
Und: Egal, ob Fertighaus oder Massivhaus: Für den Wiederverkaufswert ist immer die Lage, die Architektur, die Pflege und die Instandhaltung das entscheidende Kriterium.

Egal ob Fertighaus oder Massivhaus, es kommt so oder so teurer als erwartet:
Falsch! Beim Fertighaus ist der Preis tatsächlich fix!

In puncto Preis und Kostentransparenz haben die Fertighäuser bzw. Erzeugnisse jener Hersteller, welche dem österreichischen Fertighausverband angehören, klar die Nase vorne. Hier wissen Sie bereits bei Vertragsabschluss genau, wie viel Ihr neues Haus kosten wird da Sie sich nicht auf Kostenvoranschläge verlassen müssen sondern durch Fixpreisgarantie und Zahlungsschritte nach Baufortschritt abgesichert sind.
Beim althergebrachten Abenteuer Massivhaus bzw. „Häuslbauen“ können während des Baus oft unerwartete Zusatzkosten hinzukommen: Verschiedene Gewerke müssen zusammenarbeiten, das funktioniert nicht immer reibungslos. Vielleicht macht einem auch einmal das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Damit sind die Kosten beim klassischen Hausbau insgesamt schwerer zu kalkulieren.

Ein Fertighaus ist auch schneller fertig!
Ja! Ein Fertighaus ist in wenigen Tagen errichtet, ein konventioneller Bau (Massivhaus) braucht länger.

In den letzten Jahrzehnten verringerten sich die Bauzeiten für neue Eigenheime stark. Das gilt sowohl für das Fertighaus oder Massivhaus. Erfahrungswerte und ein modernes Planungsmanagement sind hierfür entscheidend. Der Bau eines gut organisiertem Baumeisterhauses (Massivhaus) dauert im Schnitt 8 Monate. Nach jedem Arbeitsschritt müssen gewisse Trocknungszeiten eingehalten werden, damit sich keine Feuchte oder Schimmel in den Wänden bilden kann. Ungünstiges Wetter verzögert den Baufortschritt zusätzlich.
Im Gegensatz dazu ist ein Fertighaus sehr schnell errichtet. Die einzelnen Bestandteile des werden im Werk vorgefertigt und dann in wenigen Tagen am Bauplatz montiert. Trocknungszeiten, die beim Bau eines Hauses in Nassbauweise unbedingt notwendig sind, entfallen bei der Fertighaus- Bauweise Großteils.

Das Fertighaus oder Massivhaus ist als Passivhaus möglich:
Richtig! Auch Massivhäuser können Passivhaus-Standard erreichen.

Aber: Qualitativ hochstehende Fertighäuser sind schon im Standard bestens gedämmt und damit auch besonders energiesparend. Mit geringem zusätzlichem Kostenaufwand errichten einige wenige Hersteller nicht mehr Passivhäuser sondern sogar Plusenergiehäuser. Bei Zenker Haus erhalten Sie zusätzlich die Garantie, dass Sie mit nachwachsenden Rohstoffen und perfektem sommerlichen Hitzeschutz einen höchstmöglichen Beitrag zur CO2 Reduktion leisten und darüber hinaus von erstem Tag an ein traumhaftes Raumklima genießen!
Während die Dämmung beim Holzrahmen-Fertighaus in die Wandkonstruktion integriert ist, muss diese beim konventionellen Hause meist in Form von Polystyrol außen an der Wand angebracht werden. Das erhöht die Dicke der Außenmauern und erschwert zukünftig die Montage von Lasten wie Außen Lampen oder Markisen. Das Verhältnis von bebauter Fläche zu Nutzfläche ist deshalb bei Fertighäusern besser. Und das bedeutet bei immer teureren Grundstückspreisen eine nicht zu unterschätzende Kosteneinsparung und mehr Platz für seine Bewohner.


Neben der individuellen Raumplanung bieten einige Hersteller verschiedene Wand-Varianten an.

Wer ein Fertighaus baut schont seine Nerven!
Richtig! Denn beim Fertighaus erhalten Sie alles aus einer Hand!

Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, spart Geld, Zeit und Nerven. Hier haben Sie einen Ansprechpartner für alle Belange. In wenigen Tagen steht das Traumhaus auf der Baustelle und Sie müssen nur noch einziehen. Selbst Jahre später steht Ihnen Ihr Fertighausanbieter noch mit Rat und Tat zur Seite.

Der eigene Hausbau ist vergleichsweise aufwendiger. Der Bauherr muss den Überblick bewahren. Verschiedene Gewerke müssen hier zusammenarbeiten und Behördenwege rechtzeitig erledigt werden. Und auch das Wetter spielt manchmal einfach nicht mit. Aber selbst beim Massivbau sparen Sie durch gute Planung und Beratung Nerven und vermeiden viele Fehler.

Nicht zuletzt: Holzbau bedeutet aktiven Klimaschutz!

Ein Kubikmeter Holz bindet 1 Tonne CO 2 nachhaltig. Ein Zenker Haus besteht aus durchschnittlich 30 Kubikmetern Holz und zusätzlich Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen. Ein konventionell gebautes Haus belastet die Co 2 Bilanz hingegen durch Produktion und Transporte und monatelanger Baustellenmontage 100 Tonnen Co 2. Nicht zu verschweigen auch, dass durch wesentlich höhere Heizkosten das konventionelle Haus sehr schnell um 80 bis 100 Tausend Euro nur in der Zeitspanne der laufenden Baufinanzierung zu Buche schlägt!

Ob Fertighaus oder Massivhaus: Gut informiert baut es sich am Besten!


  1. Keila S. sagt:

    Schöner Beitrag. Das kann wirklich helfen.

  2. SannyLam sagt:

    Make a more new posts please 🙂

  3. tierhotel sagt:

    Super geschrieben. Vielen Dank.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.