7 Gründe, warum Haus bauen mit Kindern auf Ihrer To-do-Liste stehen sollte

am 07.03.2018 von Gregor Schinko

Ich stehe mit meinem kleinen Sohn am Arm vor der Balkontüre und schaue auf die Stadt – das Thema “Haus bauen mit Kindern” beschäftigt unsere kleine Familie seit der Geburt unseres Sohnes. Von unserem Balkon sieht man: Straße – Wohnhaus – Parkplatz – Wohnhaus – Straße. Mit viel Phantasie kann man ohne Fernglas weit hinten einen Hügel mit Bäumen sehen. Noch ist unser Sohn auf das Tragen durch Mama und Papa angewiesen, aber bald wird er mobil werden und die Welt auf eigenen Beinen entdecken wollen.


Der Traum: Die grauen Dächer der Stadt gegen den Ausblick ins Grüne tauschen.

 

Haus bauen mit Kindern: Das steht seit einiger Zeit auch ganz oben auf einer Liste. Und darunter befinden sich ein paar Punkte, die absolut dafür sprechen.

1 – Die Zimmer sind genau da, wo man sie haben möchte

“Wäre doch die Küche näher beim Wohnzimmer…” oder “Wäre doch das Kinderzimmer nicht neben dem Lift…” – das ist vorbei bei einem selbst gebauten Haus. Die Räume sind genau da, wo man sie gerne hätte. Den eigenen Vorlieben und den eigenen Wünschen sind beim Hausbau kaum Grenzen gesetzt.

2 – Me-Time für Mama und Papa

Aus den Augen aus dem Sinn – so kann man das Zusammenleben mit einem kleinen Baby oft beschreiben. Aber wenn das Baby nur ansatzweise Mama oder Papa hört, dann will das Baby Mama und Papa auch sehen. Da kommt oft die “Me-Time” der Eltern zu kurz. Mit einem zusätzlichen Zimmer im Eigenheim kann man hier Abhilfe und einen Rückzugsort schaffen.

3 – Kein “Umbau”, wenn Besuch kommt

Ein großes Thema bei uns ist immer die Anzahl der Räume. Wenn Besuch kommt, haben wir einfach einen Raum zu wenig. Mit der Zeit und der “Übung” arrangiert man sich mit dem Besuch, aber das Platzangebot bleibt eingeschränkt. Größeren Platzbedarf mit ausreichend Räumen lassen sich beim Haus bauen mit Kindern von Beginn an bei der Planung berücksichtigen.

4 – Platz für das eigene Hobby

Auch dieses Thema ist bei einer vorhandenen Immobilie immer eine Frage des Platzes. Wenn man Abstriche macht, ist es meistens das Hobby, welches zu kurz kommt. Bei der Planung der eigenen vier Wände kann man auch hier gleich alles mitplanen. Sei es der eigene Gemüsegarten, die Yoga-Ecke oder einfach der Kino-Raum – von Anfang an eingeplant kommt kein Hobby mehr zu kurz.

5 – Natur, wo man hinsieht

Am Samstag morgen die Tür aufmachen und den eigenen Garten betreten – das ist sicherlich eines der Hauptargumente für den Hausbau. Die Liste der Vorteile eines Gartens im Vergleich zum Stadtbalkon reichen vom Platz für den oben erwähnten Gemüsegarten bis zum Abenteuer der ersten Übernachtung im Freien mit dem Nachwuchs. Als Extra-Zuckerl muss man für das Spielen im Sand oder den Bau eines Schneemanns nicht einen öffentlichen Spielplatz oder Park aufsuchen.


In der Natur fühlen sich Papa und Sohnemann wohl.

6 – Ruhe, wo man hinhört

Hektisch ist es oft in einer Stadt – mit Verkehrslärm, vollen Gehsteigen und Straßen. Meistens merkt man in den Schulferien den Unterscheid, wenn sich weniger Menschen in der Stadt aufhalten. Überlegt man sich das Haus bauen mit einem Kind, kann man schon alleine bei der Auswahl des neuen Wohnortes auf eine ruhige Umgebung achten. Ruhe ist in unserer hektischen und lauten Zeit sicherlich eines der wichtigsten Güter und gibt einem das Gefühl der Entschleunigung.

7 – Haus bauen mit Kindern als Geldanlage für die Zukunft

Viele unserer Verwandten und auch wir haben uns oft die verschiedenen Geldanlage-Möglichkeiten für unseren Nachwuchs überlegt. Sparbuch, Sparkonto, Wertpapiere – ich habe mich über viele Varianten erkundigt. Das Eigenheim ist und bleibt allerdings eine der besten Anlageformen, auch wenn man sie nicht gleich auf den ersten Blick erkennt. Mit einem Eigenheim kann man einst den Ruhestand noch besser genießen und sich oder den Kindern auch mal etwas gönnen.

Wie man sieht, gibt es viele Argumente, ein Haus zu bauen mit Kindern. Irgendwann ist die Liste der Argumente so lange, dass aus dem Traum Wirklichkeit wird.

 


Gregor Schinko

bloggt auf http://www.casualdad.at/
Als Gregor und seine Frau erfuhren, dass sie ein Kind bekommen, begann er zu bloggen. Auf Casual Dad schreibt er humorvoll über das Papa sein und den Alltag mit seiner Frau und seinem Sohn „Little S“.

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